Südafrika

Initiative for Responsible Economy South Africa

TRÄGER Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
PARTNER IOPSA, RMI, MBSA, SEIFSA, ECA
ZEITRAUM seit 2019

„We are committed to creating a better future for South Africa by building a strong and thriving private sector in skilled crafts.“


IRESA ist die nächste Entwicklungsstufe des erfolgreichen ISESA-Netzwerks, das von der KH und verschiedenen berufsständischen Organisationen in Südafrika ins Leben gerufen wurde. Nach dem offiziellen Ende von ISESA wurde das Konzept unter dem neuen Namen IRESA in die Berufsbildungspartnerschaft mit dem Motheo TVET College in Südafrika integriert. Das College fungiert als regionaler beruflicher Bildungsträger im Rahmen des Pilotprojekts, während das langfristige Ziel darin besteht, landesweit mit TVET-Colleges auf regionaler Ebene zusammenzuarbeiten.
Die Initiative for Responsible Economy in South Africa zielt darauf ab, verantwortungsvolle Wirtschaftspraktiken in Südafrika zu fördern, und ist offen für Wirtschafts- und Handwerksverbände mit nationaler und regionaler Vertretung, den privatwirtschaftlichen Sektor sowie berufsbildende Einrichtungen, wie TVET-Colleges.


Die Initiative bündelt die Interessen des Privatsektors und beruflicher Bildungseinrichtungen, was beiden Partnern synergetische Vorteile bietet. Auszubildende an TVET-Hochschulen können so die vom Markt geforderten Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben, während die Industrie Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften erhält. IRESA fungiert zudem als Interessenvertretung und leistet Unterstützung bei der Gestaltung öffentlicher Politik und Gesetzgebung im Interesse ihrer Mitglieder. Dies erhöht die Sichtbarkeit der Branche, stärkt die Verbindungen zur Politik und fördert somit das Engagement der Mitglieder. Im Ergebnis entstehen so ein günstigeres Geschäftsumfeld mit besseren Erfolgsaussichten für die Mitglieder sowie ein Anstieg des Branchenwachstums.

Gemeinsam mit seinen Partnern hat die Kreishandwerkerschaft Steinfurt Warendorf eine Reihe von Aktivitäten initiiert, darunter Expertenrunden und Netzwerktreffen sowie gemeinsame Pressekonferenzen. Absichtserklärungen (Memorandums of Understanding, MoU) mit zwei großen Wirtschaftsverbänden aus der Automobil- und Sanitärbranche (RMI & IOPSA) wurden bereits unterzeichnet, weitere sind in Vorbereitung. Es fanden Gesprächsrunden und sogenannte „African Hut Discussions“ statt, um das gegenseitige Verständnis zu vertiefen.
Ein großes Highlight war der Delegationsbesuch von Vertretern der Privatwirtschaft, des South African Department of Higher Education and Learning (DHET), des Motheo TVET College und des Quality Council for Trades and Occupations (QCTO). Diese gemeinsam organisierten Veranstaltungen fördern insgesamt das gegenseitige Verständnis für die jeweiligen Bedürfnisse und Anliegen und tragen dazu bei, alle auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, um mit einer einheitlichen Stimme sprechen zu können.

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